Wenn im Juli der Wasserdost (Eupatorium cannabinum) anfängt zu blühen, findet man oft vielzählig den Russischen Bären (Euplagia quadripunctaria) –  er wird auch noch „Die Spanische Fahne“ genannt  – , erkennbar an seiner markanten schwarz-weißen Zeichnung der Oberseite seiner Vorderflügel. Interessanter wird es, wenn er auffliegt und seine Hinterflügel oder seine Unterseite zeigt. Dann nämlich erkennt man die vier dunklen Punkte auf seinem Hinterleib, die ihm zu seinem wissenschaftlichen Namen verholfen haben. Die Farbe der Hinterflügel ist scharlachrot und steht damit im krassen Gegensatz zu der eher bescheidenen Färbung der Oberseite der Vorderflügel.

Er liebt trockenwarme Standorte und ist in manchen Jahren sehr häufig anzutreffen. Der Schmetterling zählt zu den Nachtfaltern, ist aber auch tagsüber beim Blütenbesuch anzutreffen.http://Russischer Bär

Text und Fotos: Udo Weller

Der „Russische Bär“, ein Artenportrait

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