Wie die beiden Apollos und der Segelfalter gehört der Schwalbenschwanz (Papilio machaon)
zu der Schmetterlingsgruppe der Ritterfalter und hat seinen Trivialnamen von den beiden schwanzartigen Fortsätzen an seinen Hinterflügeln. Seine zweite Flugzeit im Jahr hat der große, gelb-schwarz gezeichnete Falter gerade begonnen und man kann den Schmetterling jetzt außer an violetten Blüten bei der Nahrungsaufnahme, die Weibchen aber auch bei der Eiablage beobachten. Dabei bevorzugen sie an Ruderalflächen wachsende Doldenblütler wie unter anderem Wilde Möhre, Petersilie und Dill.

Seine auffällige und große, grün-gelbe Raupe ist an diesen Doldenblütlern kaum zu übersehen und zeigt, wenn sie sich gestört fühlt ihre Nackengabel. Sie verpuppt sich als so genannte Gürtelpuppe auch an den Stängeln der Raupennahrungspflanzen. Diese Herbstgeneration überwintert, um etwa Mitte April die erste Generation des Folgejahres zu bilden.

Test und Foto Udo Weller

Der “ Schwalbenschwanz“, ein Artenporträt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copy link
Powered by Social Snap